Suche

Inhalt

Die Kinder da abholen, wo sie stehen!

Unsere 4 Leitgedanken Lauten:


  • Den Blick auf die Stärken richten

  • Der Entwicklungslogik folgen

  • Freude und Erfolg gewährleisten

  • Für bedeutsame Erfahrungen sorgen



Inhaltzverzeichnis:

  1. Soziales Lernen
  2. Ergotherapie
  3. Entdecker-Club
  4. Bewegungs-Club
  5. GE-Gruppe
  6. Lernclubs



1. Soziales Lernen


In den Klassen 5 und 6 stehen der Schule wöchentlich 2 Stunden zur Ausgestaltung des schuleigenen Profils zur Verfügung. In der Reginhard-Schule findet diese Schwerpunktbildung (SPB) im Rahmen des „Sozialen Lernens“ statt.

Bewährt hat sich der „Klassenrat“, der Angelegenheiten bespricht, die in der jeweiligen Klasse von aktueller Bedeutung sind. Für diese Diskussionsrunde ist eine Unterrichtsstunde pro Woche vorgesehen.

In den Klassenstufen 3-6 werden jedes Schuljahr jeweils 2 KlassensprecherInnen pro Klasse gewählt. Diese treffen sich alle 3-4 Wochen mit der Schulleiterin im Schülerparlament, um anstehende Fragen zu erörtern.

2. Ergotherapie

Im Rahmen des Bonus-Programms sind wir seit dem Schuljahr 2018/19 eine Kooperation mit einer ergotherapeutischen Praxis eingegangen. Fast täglich finden Einzel- und Gruppenförderungen statt, die von ausgebildeten Therapeutinnen geleitet werden.

Die Förderung stellt ein verlässliches Angebot für Kinder der Klassenstufen 1 bis 3 dar, die Entwicklungsverzögerungen oder Auffälligkeiten aufweisen.



3. Entdecker-Club

Im Entdeckerclub treffen Kinder der 1. Jahrgangsstufe aus verschiedenen JÜL-Gruppen aufeinander. Sie haben eins gemeinsam: Es fällt ihnen noch schwer, dem Unterricht so zu folgen, wie es von einem sechsjährigen Schulkind erwartet wird. Dadurch kann es den vermittelten Unterrichtsstoff schwer aufnehmen und verinnerlichen. Man spricht bei solchen Verhaltensweisen von einer sozial-emotionalen Entwicklungsverzögerung. Das bedeutet, dass der Entwicklungsstand nicht dem Alter des Kindes entspricht.

Inzwischen haben wir 2 Gruppen eingerichtet, die jeweils einmal die Woche zwei Unterrrichsstunden stattfinden.

Geleitet werden diese Gruppen von Frau Schwolow und Frau Bähring.






4. Bewegungs-Club


Ziel: Abbau von Entwicklungsverzögerungen, Trainieren von Bewegungen, die das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit fördern, z. B. Koordinationsübungen, Gleichgewichtsübungen, Lernübung, z. B. Zahlen- und Wortspiele, kleine Lese- und Rechenübungen.

Leitung: Herr G. Müller und Herr A. Müller


Inhalt: Verbindung von Lerninhalten mit Bewegung

Teilnehmer*innen: 2 Gruppen à 8 Kinder der 2. Jahrgangsstufe aus den Klassenstufen 1-3.


Dauer: einmal wöchentlich jeweils 45 Minuten pro Gruppe


·       Keine Sportkleidung notwendig, Übungen auf Socken möglich

·       Treffpunkt vor der Aula

·       Kinder kommen und gehen selbständig zur Gruppe


In Absprache mit den Klassenlehrer*innen und Erzieher*innen werden die Kinder ausgewählt. Der Bewegungsclub ist ein Angebot für Kinder mit Entwicklungsbedarfen in den Bereichen:


·       Konzentration

·       Koordination

·       logisches Denken

·       Fein- und Grobmotorik

·       und/oder für Kinder mit einem erhöhtem Bewegungsdrang



Zusätzlich wird sich das ETEP-Team der Schule regelmäßig austauschen. Diese Runde ist auch für alle interessierten Pädagog*innen offen und für den Transfer der ETEP-Inhalte in den Schulalltag zuständig. Dabei werden die entwicklungspädagogischen Inhalte visualisiert, um im Schulgeschehen präsent zu sein.



5. GE-Gruppe

Temporäre Lerngruppe für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

 
In ihrem Klassenverband erleben diese Schüler häufig, dass sie die leistungsschwächsten in der Klasse sind, der Unterricht ist trotz Differenzierung häufig sehr anstrengend und ermüdend für sie und kommt ihren eigenen Bedürfnissen wenig entgegen.

In den Gruppen können sie mit ihnen ähnlichen Schülern zusammen sein, sie trauen sich Fragen zu stellen und Interessen zu äußern, die sonst zu kurz kommen.

Durch die kleine Gruppengröße kann die Sprache gut gefördert werden, da darauf Wert gelegt wird, dass möglichst viele Lerninhalte gemeinsam erlebt und sprachlich begleitet werden.

Es wird auch darauf geachtet, dass ein freundlicher und wertschätzender Umgangston gepflegt wird.

Der Unterricht folgt ritualisierten Abläufen, die den Schülern Sicherheit vermitteln. Lerninhalte werden durch spielerische Formen ergänzt.

Im Unterricht werden dabei Inhalte aus den Lernbereichen Umgang mit Geld, zeitliche Orientierung, Lesen und Schreiben, Einkaufen und Kochen sowie Wäschepflege vermittelt.

Die SchülerInnen sollen dabei Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, die es ihnen ermöglichen, zukünftig in unserer Gesellschaft in größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung leben zu können.

Die GE-Gruppe I (für die Klassenstufen 1-3) wird von unserer erfahrenen Sonderpädagogin Frau Urbaniak und einer unserer pädagogischen Unterrichtshilfen Frau Meissner geleitet.

Die GE-Gruppe II (für die Klassenstufen 4-6) wird von zwei weiteren pädagogischen Unterrichtshilfen Frau Lorenz und Frau Döring geleitet.

6. Lernclubs

Konzept des Förderbandes für den Förderbedarf „Lernen“

an der Reginhard Schule (Lern-Clubs)


Die Anzahl der SchülerInnen mit dem sonderpädagogischem Förderbedarf „LERNEN“ nimmt an unserer Schule stetig zu.

Um diesen SchülerInnen die optimalste Förderung zukommen zu lassen, haben wir an der Reginhard Schule ein Förderband entwickelt für den Förderbedarf „LERNEN“.

Wir nennen dieses Förderband „LERN-CLUB“. Diese Bezeichnung ist angelehnt an die bereits bestehenden temporären Lerngruppen an unserer Schule, wie Entdeckerclub und Bewegungsclub.

Es gibt die Lernclubs für die Klassenstufen 4, 5 und 6.

Die Anzahl der SchülerInnen  in den jeweiligen Lernclubs richtet sich nach der Anzahl der Kinder mit dem Förderbedarf „Lernen“ in der Jahrgangsstufe.

Jeder Lernclub hat einen eigenen Raum. Der Unterricht findet täglich statt. Es werden immer zwei Stunden erteilt. Die Fächer sind Deutsch und Mathematik. Bei der Stundenplanerstellung achte ich darauf, dass diese Stunden im Vormittagsbereich liegen. Zur gleichen Zeit finden laut Stundenplan auch in den jeweiligen Regelklassen der Deutsch- und Mathematikunterricht statt. Somit liegt die Verantwortung des gesamten Deutsch- und Mathematikunterrichts für die SchülerInnen mit dem Förderbedarf „Lernen“ bei den Lehrkräften der Lernclubs und die Klassenleitungen bekommen dadurch eine Unterstützung und Zuarbeit.

Förderpläne werden in den Teams der Jahrgangsstufen erstellt.

Wenn die Wochenstundentafel der Grundschule mehr als fünf Stunden Deutsch vorsieht, sichern die Lernclub-PädagogInnen die Mitarbeit ihrer Schüler in der Regelklasse so ab, dass die SchülerInnen vorbereitetes Material von ihnen bekommen bzw. wird das Material beim Klassen- bzw. FachlehrerInnen hinterlegt.

Der Unterricht findet nach Prinzipien der Entwicklungstheorie und Entwicklungspädagogik (ETEP) statt.

Der Unterricht erfolgt im Zwei-Pädagogen-System. Damit kann der Unterricht bei Krankheit einer Person trotzdem stattfinden. Das PädagogInnenteam setzt sich immer aus einer Lehrerin oder einem Lehrer und einer PU zusammen.

Der Unterricht  ist klar strukturiert und folgt der Entwicklungslogik der SchülerInnen (siehe Konzept Entdeckerclub). Die PädagogInnen beachten bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts darauf, den SchülerInnen Erfolg zu verschaffen. PädagogInnen, die im Lernclub arbeiten, können keine Klassenleitung innehaben.

Hospitationen in den Lernclubs durch LehrerInnen sind gern erwünscht.

Erstellt durch Christiane Tews (Konrektorin) im September 2019

UNSERE ZIELE

In unseren Lernclubs wollen wir:

- den Schülerinnen und Schülern einen Raum in einer temporären Lerngruppe geben, in dem mit Blick auf den Einzelnen ihre Potentiale voll ausgeschöpft werden können

- zusammen mit den SuS eine Lernumgebung gestalten, die Lernblockaden durch ständige Misserfolge in der Klasse abbauen helfen soll

- den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Zeit geben, um auf individuelle Nachfragen einzugehen

- Rituale wie eine Gefühlerunde, Spiele und eine Blitzlichtrunde zur Selbstreflexion als Rahmen schaffen, um Motivation für das Lernen vorzubereiten und die Arbeitshaltung selbst einschätzen lernen zu können

- hauptsächlich die Unterrichtsfächer Deutsch und Mathematik vertiefen, ggf. werden Arbeitsmaterialien aus dem Fachunterricht mitgegeben, um mit mehr Hilfestellung durch die Lehrkraft an gleichem Inhalt zu arbeiten

- mit individuellen Entwicklungszielen arbeiten.

Zielgruppe sind SuS mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Schülerinnen und Schüler, die eine zusätzliche Unterstützung benötigen, z.B. weil sie mit ihrem Arbeitstempo im Klassenverband nicht mitkommen.

Zum Seitenanfang springen